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Foto: BikeBus Österreich
Häufig gestellte Fragen
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen.
Bei dir sind noch weitere Fragen offen? Dann kontaktiere uns!
FAQ
Ja klar! Radel mit und erlebe, mit wie viel Freude wir in die Schule radeln. Sprich uns gerne auch unterwegs oder vor der Schule an, wenn du mehr erfahren oder uns weiter unterstützen möchtest.
Die Bewegung lebt von motivierten Menschen wie dir! Navigiere dazu am besten unter "How to BikeBus" & nimm gleich mit uns Kontakt auf!
Das sind alles Synonyme! International hat sich BikeBus mittlerweile etabliert, daher heißen wir auch BikeBus Österreich.
Bike bus, Bicibus (vom Spanischen Bici = Rad), Velobus (vom Französischen/Schweizerischen Velo = Rad) und Schulradbus sind weitere Bezeichnungen aus der Bewegung für dieselbe Sache.
Alle Bezeichnungen greifen die Idee eines Schulbusses auf: Es gibt einen Fahrplan, Haltestellen und fixe Abfahrtszeiten - nur fahren bei uns eben alle gemeinsam mit dem Fahrrad.
Die Teilnahme ist für euch kostenlos und an keine Mitgliedschaft gebunden!
Als Verein freuen wir uns aber natürlich über Mitgliederbeiträge und Spenden, um noch mehr Kindern einen sichere, nachhaltigen und entspannten Schulweg zu ermöglichen.
Das freut uns!! Da gibt es viele Möglichkeiten: Radel bei uns mit, stelle an eurer Schule einen BikeBus auf die Beine, kümmer dich ums "corken", um die Musik, bringe Kuchen oder Kaffee... :-)
Jeder und jede von euch braucht:
- ein verkehrssicheres Fahrrad (d.h. mit 2 Bremsen, allen Rückstrahlern, Lichtern, und Klingel)
- einen Fahrradhelm (wir Erwachsene gehen hier mit gutem Vorbild voran + gesetzliche Helmpflicht für Kinder bis 12 J.)
Darüber hinaus empfehlen wir:
- Leuchtwesten (= Warnwesten) tragen - damit sind wir als Gruppe erkennbar und gut sichtbar
- eine Musikbox und eine Playlist eurer Lieblingslieder (fragt die Kinder, was sie sich wünschen!)
- einen BikeBus-Sammelpass für dein Kind (für jede Fahrt gibt's einen Stempel oder Sticker)
- jede Menge gute Laune!! :-)
Und für besondere Anlässe:
- ein gruseliges Halloween-Kostüm
- Laternen zu St.Martin
- ein lustiges Faschings-Kostüm
- Luftballons zu Schulschluss
- Seifenblasenmaschine
Die Route hängt natürlich einerseits davon ab, wo die Familien wohnen, die mitradeln möchten, und andererseits von der Rad-Infrastruktur vor Ort. Sobald ihr ungefähr wisst, wo Leute mitradeln möchten, überlegt euch:
- Welche Route bietet die beste Radinfrastrutur für das Fahren in der Gruppe? Wo gibt es Radwege? Falls nicht, gibt es Parallelstraßen, die verkehrsberuhigt sind?
- Wie sehen die Querungen und Abbiegestellen aus? Über welche Route können diese am sichersten stattfinden?
- Wo könnten mögliche Sammelplätze (Stationen) sein, an denen auch eine Gruppe von Kindern und Eltern mit Fahrrädern stehen und auf den vorbeifahrenden BikeBus warten können?
Wir raten von einer Routenplanung mit Radfahren gegen die Einbahn dringend ab. Nach der StVO (§ 68 Abs 2) wäre zwar die Begleitung neben einem Kind (unter 12 J.) auch gegen die Einbahn zulässig. In der Gruppe wird es hier aber einfach zu eng. In Richtung der Einbahn kann die Route aber natürlich geplant werden, wenn sie für den Radverkehr geöffnet ist.
Ein K.O.-Kriterium für eine Route ist es, längs einer Schienenstraße zu fahren. Hier ist das Nebeneinander fahren auch neben Kindern unter 12 J. verboten. Die Gefahr, dass hier jemand in die Gleise gerät, wollen wir nicht eingehen. Eine Schienenstraße zu queren ist hingegen möglich - sprecht hier mit den Kindern darüber, wie diese sicher überquert werden können (immer mit mind. 45°!).
Wir unterstützen mit unserer Erfahrung immer gerne beim Start neuer Routen! Wenn du fragen hast, kontaktiere uns gerne jederzeit!
Das klingt sehr nach uns! Bei einem BikeBus radeln Kinder mit Begleitpersonen gemeinsam in die Schule. Durch die reflektierenden Leuchtwesen/Warnwesten/Schutzwesten sind die Kinder gut für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar und als Gruppe leicht erkennbar.
Viele BikeBus-Gruppen fahren mit Musik, zu besonderen Anlässen auch mal mit Seifenblasen, St.Martin-Laternen, dem Weihnachtsmann höchstpersönlich oder mit Luftballons an den Fahrrädern. All das macht die Gruppe nicht nur seh- und hörbar, sondern macht Kindern und Erwachsenen großen Spaß. Auch von Passantinnen und Passanten erleben wir sehr große Akzeptanz mit unserer freudvollen Atmosphäre.
Die meisten BikeBus-Linien fahren nur in der Früh zur Schule, aber nachmittags nicht die gleiche Route wieder zurück. Das liegt vor allem daran, dass Kinder zu unterschiedlichen Zeiten aus haben, der eine muss danach zum Sportverein, die andere zur Oma oder bleibt noch in einer Nachmittagsbetreuung. Manche Kinder schieben auch das Rad gemeinsam mit Freunden nachhause.
In der Früh müssen hingegen alle zur gleichen Zeit vom Wohnort zur Schule, daher ergibt sich hier leichter eine Gruppe.
Es gibt aber auch BikeBus-Linien, bei denen auch am Nachmittag wieder gemeinsam zurück nachhause gefahren wird. Es hängt also ganz individuell vom Bedarf ab! Wenn du Interesse an gemeinsamen Fahrten am Nachmittag hast, sprich es in eurer Chatgruppe an!
Das ist je nach Linie unterschiedlich: Manche fahren täglich, andere an bestimmten Tagen pro Woche oder monatlich als Event.
Ja! In der Gruppe zu fahren ist sicherer als allein. Durch die gute Sichtbarkeit und Begleitung wird das Risiko im Straßenverkehr deutlich reduziert. So ermöglichen wir mit jeder neuen Linie noch mehr Kindern einen sicheren Schulweg mit dem Rad.
Viele Linien fahren bei (fast) jedem Wetter. Mit Regenjacke, Schutzblechen und Licht ist das Radfahren meist problemlos möglich.
Das ist je nach BikeBus-Linie unterschiedlich! Wende dich hier an die jeweiligen Initiator:innen und frage nach, wie es gehandhabt wird.
Meistens ist es so:
Als Elternteil begleitest du dein Kind (bis 12 J.) zumindest bei den ersten Fahrten auf dem Fahrrad. Dann könnt ihr euch als Eltern absprechen und die Begleitung füreinander übernehmen, euch gegenseitig freispielen & regelmäßig wertvolle Zeit gewinnen.
Ab 12 J. oder mit Fahrradprüfung können Kinder ohne Eltern mitradeln. Die Kinder bzw. Jugendlichen müssen das Fahrrad in dem Fall bereits sicher beherrschen.
Eine Gruppe braucht zum Beispiel länger, um loszufahren oder um eine Kreuzung zu queren.
Bei größeren Gruppen sehen die Leute weiter hinten nicht, was vorne los ist und umgekehrt.
Ihr seid außerdem mit Kindern unterwegs, die unterschiedlich alt sind und nicht alle gleich im Straßenverkehr geübt sind.
Wenn ihr als Gruppe unterwegs seid, sind klare Rollen, eine gute Kommunikation und ein besonders vorausschauende Fahrweise das A und O.
Wichtig ist, dass bei jeder Fahrt klar ist:
- Wer fährt vorne? Diese Person darf nicht überholt werden.
- Wer ist das Schlusslicht? Die Person bleibt immer hinten (auch z.B. hinter jemanden mit einer Panne)
- Wer sichert an Kreuzungen ab, falls erforderlich ("corken")?
Diese Personen sollten Warnwesten tragen, um gut sichtbar zu sein und die Verbandsregel gemäß StVO nutzen zu können.
Abgesehen von diesen für die Sicherheit wichtigen Rollen kann auch eine Person für die Musik, für Seifenblasen oder auch für das Kaffee mitbringen verantwortlich sein. Das macht sich einfach jede Gruppe individuell aus.
Jede erwachsene Begleitperson! Besondes anfänglich ist es ratsam als klare Regel das Hinterrad dieser Person als klar verständliche Regel festzulegen. Diese Grenze darf nicht überschritten werden damit Handzeichen gesehen werden und um ausreichend reagieren zu können.
Die Person vorne sollte besonders aufmerksam und vorausschauend fahren, Ampelphasen schon früh im Blick haben und eine Geschwindigkeit einhalten, die an Alter und Fahrradkompetenz der Kinder angepasst ist. Auch klare Entscheidungen und Handzeichen (z.B. Hand heben = Anhalten!) und das Ankündigen, dass es gleich weitergeht (z.B. bevor es Grün wird) geben der Gruppe Sicherheit.
Ein Austausch mit erfahrenen BikeBus-Begleitpersonen kann dir helfen zu verstehen, worauf es ankommt.
Ja, gerne! Wir nennen diese wichtige Aufgabe "Corken" und freuen uns, wenn du uns unterstützt. Trage dazu bitte eine Leuchtweste, damit wir uns StVO-konform verhalten (-> siehe "Verbandsregel" § 68 Abs 2 StVO).
"Corken" (= Stöpseln) beim Radfahren beschreibt das Absperren einer Kreuzung durch eine Gruppe von Radfahrern, um die Sicherheit der Gruppe zu gewährleisten.
Ab 10 Personen gilt laut § 68 Abs 2 StVO die sogenannte "Verbandsregel":
Radfahrer in Gruppen ab zehn Personen ist das Queren einer Kreuzung im Verband durch den übrigen Fahrzeugverkehr zu erlauben. Dabei sind beim Einfahren in die Kreuzung die für Radfahrer geltenden Vorrangregeln zu beachten; der voran fahrende Radfahrer hat im Kreuzungsbereich den übrigen Fahrzeuglenkern das Ende der Gruppe durch Handzeichen zu signalisieren und erforderlichenfalls vom Fahrrad abzusteigen. Der erste und letzte Radfahrer der Gruppe haben dabei eine reflektierende Warnweste zu tragen.
Bei einer Gruppe ab 10 Personen darf sich daher eine Person mit Warnweste in die Kreuzung stellen, mit den übrigen Verkehrsteilnehmern durch Handzeichen kommunizieren und ermöglicht so der gesamten Gruppe eine sichere Querung.
Das Verhalten ist daher StVO-konform und erhöht die Sicherheit der Kinder.
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